
Gesünder wohnen durch richtiges Lüften.
Richtiges Lüften vermeidet die Kondenswasser- sowie die Schimmelpilzbildung an Fenstern und Wänden.
Das Problem: Der Mensch selbst sowie Zimmerpflanzen geben laufend Wasser ab. Durch Kochen und Duschen wird zusätzlich Feuchtigkeit produziert. Die Raumluft kann jedoch nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen, wobei warme Luft mehr aufnehmen kann als kalte Luft. Besonders in kühleren Jahreszeiten häufen sich deshalb die Klagen über Kondenswasserbildung in Wohnungen. Diese Kondenswasserbildung kann zu Feuchtigkeitsschäden führen wie
- Schimmelpilzbefall an der Innenseite von Außenwänden und Fensterteilen
- Störende Niederschläge am Fenster
- Fleckenbildungen und Tapetenlösungen
Durch richtiges Lüften kann dies vermieden werden.
Und so wird’s gemacht:
1. Die Grundregel für richtiges Lüften: oft – kurz - kräftig
2. Stoßlüften spart Energie:
Öffnen Sie das Fenster 5 bis höchstens 10 Minuten – besonders wirksam ist eine kurze Querlüftung (Durchzug). Hierdurch geht wenig Energie verloren, aber die Raumluftfeuchte wird abtransportiert.
Übrigens ist gerade während der Heizperiode in geheizten Innenräumen mehr Feuchte in der Luft enthalten als im kalten Außenklima, selbst wenn draußen Nebel herrscht! Man lässt also keine feuchte Luft herein – die Luftfeuchte geht nach draußen.
3. Im ersten Jahr nach Baufertigstellung 3 bis 5 mal pro Tag stoßlüften, später 2 bis 3 mal pro Tag.
4. Feuchträume (Küche, Bad) sollten während oder unmittelbar nach der Feuchtigkeitsproduktion gelüftet werden.
5. Besonders bei Außentemperaturen unter Null Grad Celsius sollte eine Dauerlüftung (schräg gestelltes/gekipptes Fenster) vermieden werden. Der Luftaustausch kühlt sonst die Wandoberfläche ab und die Kondenswassergefahr steigt.
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